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Satzung des Vereins
Golfclub am Nationalpark – Bayerischer Wald

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr
1.
Der Verein führt den Namen “Golfclub am Nationalpark – Bayerischer Wald”.
2.
Der Verein hat seinen Sitz in Grafenau.
3.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach
der Eintragung führt der Verein den Zusatz “e.V.”
4.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
5.
Der Verein ist Mitglied des Deutschen Golfverbandes und des Bayerischen Golfverbandes.

§ 2
Zweck des Vereins
1.
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Golfsports.
Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das
Abhalten eines geordneten Spielbetriebs, die Ausrichtung von
Wettspielen, die Förderung golfsportlicher Übungen und
Leistungen, die Förderung der Jugend und die Teilnahme an Verbandswettspielen. – 2 – 2.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des dritten Abschnittes der Abgabenordnung
“Steuerbegünstigte Zwecke”.
3.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
4.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus
Mitteln des Vereins.
5.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins
fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
werden.

§ 3
Mitgliedschaft
1.
Der Verein hat folgende Mitglieder: – ordentliche Mitglieder, – Zweitmitglieder – jugendliche Mitglieder, – fördernde Mitglieder, – Firmenmitglieder – inaktive Mitglieder, – Ehrenmitglieder.
2.
Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die nicht zu den Mitgliedern
der Absätze 3 bis 6 gehören. – 3 – 3.
Als jugendliche Mitglieder gelten Mitglieder bis zur Vollendung des
18. Lebensjahres bzw. Personen in Schul- bzw. Berufsausbildung
bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Mit Erreichen der Altersgrenze
endet die Mitgliedschaft. Für die Aufnahme als ordentliches
Mitglied ist ein Aufnahmeantrag zu stellen.
4.
Fördernde Mitglieder sind natürliche und juristische Personen
sowie Körperschaften, die die Zwecke des Vereins unterstützen,
ohne den Golfsport auf der Vereinsanlage auszuüben.
5.
Ehrenmitglieder sind Personen, die sich durch ihren Einsatz für
den Verein besondere Verdienste erworben haben. Sie werden auf
Vorschlag des Gesamtvorstands von der Mitgliederversammlung
bestimmt.
6.
Inaktive Mitglieder sind Personen, die vorübergehend den
Golfsport auf der Vereinsanlage nicht ausüben.

§ 4
Erwerb der Mitgliedschaft
1.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person
des privaten und öffentlichen Rechtes werden.
2.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand
im Sinne des BGB. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der
schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Der Antrag
soll den Namen, das Alter, den Beruf, die Anschrift des
Antragstellers und die Bezeichnung der Art der angestrebten
Mitgliedschaft enthalten. – 4 – 3.
Lehnt der Vorstand einen Aufnahmeantrag ab, ist die Entscheidung
des Vorstandes unanfechtbar.

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft
1.
Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Austrittserklärung, Tod
oder Ausschluß. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung
gegenüber dem Vorstand. Die Erklärung ist nur zum Schluß eines
Kalenderjahres mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
2.
Der Ausschluß eines Mitgliedes kann nur bei Vorliegen eines
wichtigen Grundes durch Beschluß des Vorstandes im Sinne des
§ 26 BGB erfolgen.
Wichtige Gründe sind insbesondere unehrenhaftes Verhalten,
Verstoß gegen die Zielsetzung des Vereins und die
Nichteinhaltung der Beitragspflicht. Vor dem Ausschluß ist das
betroffene Mitglied zu hören.

§ 6
Aufnahmegebühren, Jahresbeitrag, Umlagen
1.
Mit der Aufnahme in den Verein ist ein Aufnahmebeitrag zu
entrichten.
Die Höhe der Aufnahmegebühr wird nach einem Vorschlag des
Vorstandes von der Gesamtvorstandschaft und dem Beirat
festgelegt. – 5 – 2.
Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leisten, der zum 15.01.
eines Jahres bzw. mit Aufnahme in den Verein fällig ist. Jugendliche
Mitglieder, Studenten, Auszubildende, Schüler und Wehrpflichtige
zahlen einen ermäßigten Jahresbeitrag.
Die Höhe des Jahresbeitrags wird nach einem Vorschlag des Vorstandes
von der Mitgliederversammlung festgelegt.
Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten
ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der Notlage
ganz oder teilweise erlassen werden. Über einen Stundungs- oder
einen Erlaßantrag entscheidet der Gesamtvorstand.
3.
Die Mitgliederversammlung kann durch einen Vorschlag des Gesamtvorstands
Umlagen beschließen, wenn ein außerordentlicher
Finanzbedarf vorliegt und dieser durch den Vereinszweck gedeckt
ist.
4.
Auf Vorschlag des Gesamtvorstandes kann die Mitgliederversammlung
die Erhebung einer Investitionsumlage bzw. eines
Investitionsumlagedarlehens für konkrete Investitionsvorhaben beschließen.
5.
Ehrenmitglieder treffen keine Zahlungsverpflichtungen.

§ 7
Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand
im Sinne des BGB, die erweiterte Vorstandschaft und der
Beirat. Der Gesamtvorstand besteht aus dem Vorstand im Sinne
des BGB und der erweiterten Vorstandschaft. – 6 –

§ 8
Vorstand im Sinne des BGB
1.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem
Präsidenten und zwei Vizepräsidenten. Der Verein wird gerichtlich
und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes im
Sinne des BGB vertreten.
2.
Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.
3.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer
von drei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis
eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes
während der Amtsperiode aus, so ist ein Ersatzmitglied für den
Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes
von den Mitgliedern des Vereins mehrheitlich zu wählen.
4.
Der Vorstand erledigt alle satzungsmäßigen Aufgaben des
Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung oder der
erweiterten Vorstandschaft oder dem Beirat übertragen sind.

§ 9
Erweiterte Vorstandschaft
1.
Die erweiterte Vorstandschaft des Vereins besteht aus dem
Präsidenten, den beiden Vizepräsidenten, dem Schatzmeister,
dem Platzwart, dem Spielführer, dem Schriftführer, dem Jugendwart
und dem Pressewart. In den Vorstand können nur stimmberechtigte
Mitglieder gewählt werden. – 7 – 2.
Die Mitglieder der erweiterten Vorstandschaft werden von der Mitgliederversammlung
auf die Dauer von drei Jahren gewählt, soweit
nicht nachstehend etwas anderes bestimmt ist. Die Mitglieder der
erweiterten Vorstandschaft bleiben solange im Amt, bis eine
Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied der erweiterten Vorstandschaft
während der Amtsperiode aus, so ist ein Ersatzmitglied für
den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes der
erweiterten Vorstandschaft von den Mitgliedern des Vereins mehrheitlich
zu wählen.
3.
Die Aufgaben der Mitglieder der erweiterten Vorstandschaft ergeben
sich aus deren jeweiligen Funktionen.

§ 10
Beirat
1.
Es wird ein Beirat gebildet, der bis zu sechs Personen umfassen
kann.
2.
Der Beirat hat die Aufgabe, die erweiterte Vorstandschaft zu beraten.
3.
Die jeweiligen 1. Bürgermeister der Gemeinden Stadt Grafenau,
St. Oswald-Riedlhütte und Neuschönau sind geborene Mitglieder.
Die 3 weiteren Beiräte werden von der Mitgliederversammlung auf
die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Mitglieder des Beirates
bleiben solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein
Mitglied des Beirates während der Amtsperiode aus, so ist ein
Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des aus-geschiedenen
Beiratsmitgliedes von den Mitgliedern des Vereins mehrheitlich zu
wählen. – 8 –

§ 11
Mitgliederversammlung
1.
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2.
Die Mitgliederversammlung erledigt die Aufgaben des Vereins,
soweit sie nicht vom Vorstand, der erweiterten Vorstandschaft und
dem Beirat zu besorgen sind, insbesondere entscheidet die Mitgliederversammlung
über:
a)
Wahl und Abberufung des Vorstandes oder einzelner Vorstandsmitglieder
und der erweiterten Vorstandschaft oder einzelner Mitglieder
der erweiterten Vorstandschaft und des Beirates oder
einzelner Mitglieder des Beirates,
b)
Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und
Entlastung des Vorstandes und der erweiterten Vorstandschaft,
c)
Festsetzung des Mitgliedsbeitrages, und sonstiger Umlagen,
d)
Satzungsänderungen,
e)
Auflösung des Vereins. – 9 – 3.
Die Mitgliederversammlung beschließt ferner über die Anstellung
eines Clubmanagers. Die Vertretungsbefugnis des Clubmanagers
wird vom Gesamtvorstand für den Einzelfall gesondert geregelt.

§ 12
Einberufung und Beschlußfassung der Mitgliederversammlung
1.
Die Mitgliederversammlung ist jährlich einmal durch den Vorstand
einzuberufen. Die Einberufung erfolgt:
a.) über die Homepage des GCaNP
b.) per Inserat in der Passauer Neuen Presse – Regionalausgabe Freyung-Grafenau
spätestens vierzehn Tage vor der Mitgliederversammlung
unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung.
2.
Der Vorstand hat unverzüglich mit der gleichen Frist und in der
gleichen Form eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen,
wenn ein Viertel aller Mitglieder des Vereins die Einberufung
schriftlich unter Angabe der Tagesordnungspunkte verlangt
oder die erweiterte Vorstandschaft die Einberufung beschließt.
3.
Der Präsident hat bei der jährlichen Mitgliederversammlung einen
Rechenschaftsbericht zu geben.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlußfähig.
Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des
Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlleiter
übertragen werden.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die
Abstimmung muß schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel
der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
dies beantragt. – 10 – Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Gäste können zugelassen
werden.
Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher
Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt, soweit in dieser
Satzung nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit gilt
der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden nicht
gezählt.
Satzungsändernde Beschlüsse kommen nur zustande, wenn drei
Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen den Änderungsanträgen
zustimmen.
4.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden durch den
Schriftführer protokolliert. Das Protokoll soll folgende Feststellungen
enthalten:
Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters
und des Protokollführers, die Zahl der anwesenden Mitglieder,
die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse
und die Art der Abstimmung.
Das Protokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer
zu unterzeichnen.
5.
Die Ausübung der Stimmrechte in der Mitgliederversammlung
kann nur durch persönliches Erscheinen erfolgen. – 11 –

§ 13
Kassenprüfung
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren
zwei Kassenprüfer, die berechtigt und verpflichtet sind, die Wirtschaftsführung
des Vereins zu überwachen und an die Versammlung
der Mitglieder zu berichten.

§ 14
Auflösung des Vereins
1.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung
beschlossen werden. Die Auflösung erfolgt nur, wenn
eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitgliedern
dies beschließt.
2.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins sowie bei Wegfall des
Vereinszweckes ist das Vereinsvermögen der Stadt Grafenau, der
Gemeinde Neuschönau und der Gemeinde St. Oswald-Riedlhütte
zu gleichen Teilen zu übergeben, die es wiederum unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.
3.
Wenn die Mitglieder im Beschluß über die Auflösung des Vereines
nichts anderes bestimmen, sind die Mitglieder des Vorstandes im
Sinne des § 26 BGB zu Liquidatoren des Vereins bestimmt.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom
22.04.2001 beschlossen.

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